Vom 10. bis 29. Juni zeigten 18 Hochschulteams aus elf Ländern beim Solar Decathlon Europe in Wuppertal ihre Visionen für Architektur in der Klimakrise. Zu sehen war, wie weit Architektur heute schon sein könnte.
Die ökologischen und sozialen Wirkungen der Arbeit von Architekt:innen und Bauingenieur:innen in der Klimakrise sind bekannt – und werden dennoch sowohl im Berufsalltag als auch in der Lehre kaum berücksichtigt. Teil 3 der Serie über das Bauen mit Beton behandelt die wesentlichen Entwurfsfragen, die in jedem Projekt gestellt werden sollten.
Es lohnt sich, auch das Kleine mit Sorgfalt zu behandeln. Schon allein wegen der großen Wirkung, die sich allein durch Summe der vielen kleinen Dinge entfaltet. Drei Beispiel für die wohltuende Sorgfalt im Kleinen.
Dogmen in Frage stellen, nach neuen Wege suchen, Widersprüche herausfordern, die Neugier für das Unbekannte bewahren: Drei Bücher zeigen, warum dies alles so wichtig ist.
Wenn wir auch künftig sozial verträglich und umweltgerecht leben wollen, geht das nur, wenn wir verschiedene Handlungsweisen kombinieren. Eine ist das Aktivieren und Reaktivieren bestehender Räume innerhalb unserer Ansiedlungen. Drei Beispiele aus Wittstock, Bremen und Köln.
Der aus der Schweiz stammende Autor Werner Blaser (1924-2019) ging lebenslang internationalen Kulturen und Tendenzen des Bauens auf wissenschaftlichem Niveau nach, seine Bücher werden weltweit gelesen. Neu aufgelegt: »Tempel und Teehaus in Japan«.
Den diesjährigen gewann ein junges Team mit einem sozial anspruchsvollen Haus, Bauherrin war eine junge Genossenschaft, es ist ihr erster Bau. Also alles richtig gemacht? Einen Makel gab es dann aber doch zu beanstanden. Den sollte man ernst nehmen. Er könnte uns helfen, den Blick auf das zu schärfen, was wichtig ist.
Der §34 fordert, dass sich Bauten in die Eigenart ihrer Umgebung einfügen. Das Einfügen ist also auch immer eine Deutung der Eigenart und eine besondere Sicht auf sie. Und es verändert sie immer auch ein wenig. Das muss ja auch so sein, denn wie sonst könnte man sich an das anpassen, was sich um uns herum verändert?
Zwei Architekten, zwei Metiers: Hermann Czech gelingt mit seinem Buch ein Wegweiser durch ein mühevolles, verwirrendes Feld – Isabella Marboe hat es gelesen. Und mit einem Opus Magnum präsentiert Hartmut Frank das fulminante Werk von Fritz Schumacher – Wolfgang Voigt bespricht es.
Wo die kapitalisierte Ökonomie über Boden bestimmt, zählt der baukulturelle Wert von Räumen wenig. Die Denkmalpflege scheint kaum Ideen zu haben, wie sie anders als rein formal bewerten will. Drei Beispiele für den Abriss bemerkenswerter Häuser in Berlin in Köln.