Die 1868 von den Geschwistern Franck westlich des Bahnhofs von Ludwigsburg errichtete Fabrikanlage war bis 2018 Herstellungsort von Kaffeemitteln aus den Wurzeln der Zichorie. 2019 wurde sie geschlossen. Mit den Innenaufnahmen der Fabrik ruft Arne Fentzloff die Atmosphäre der Herstellung und den …
Obwohl immer mehr Bauten der Postmoderne unter Schutz gestellt werden, gelten viele von ihnen noch als „zu jung“, um denkmalpflegerisch erfasst zu werden. Manche von ihnen sind aber bereits vom Abriss bedroht. Doch welche Bauten dieser Zeit verdienen tatsächlich den Status eines Denkmals? Neue Recherchemethoden eröffnen interessante Perspektiven.
Abreißen, neubauen, Boden versiegeln: Aus dieser umweltschädlichen Gewinnroutine kann man rauskommen. Und wie es geht, zeigt unter anderem das Thema Aufstocken. In Mainz kommt dies der Kultur zugute, andernorts zusätzlichem Wohnraum oder Umbauoptionen für die Industrie.
Drei neue Bücher lenken den Blick auf unterschiedliche Epochen, Räume, Aufgaben und Konzepte. Sie regen zu Neu- und Wiederentdeckungen an, sie liefern Futter, um aktuelle Diskurse zu reflektieren. Empfehlungen zum Jahresbeginn.
Zanders gehört zu Bergisch-Gladbach wie der Dom zu Köln. Als Gohrsmühle begann die Papierproduktion hier 1596, doch 2021 endete die 400jährige Tradition der Papierproduktion nach langem Aufbäumen. Christoph Seelbach suchte in den verlassenen Räume nach Spuren, die Aufschluss darüber geben, wie …
2022 waren es 25 Jahre, seit „Zwischenstadt“ von Thomas Sieverts erschienen ist. Dass das Buch aktuell geblieben ist, erstaunt höchstens auf den ersten Blick erstaunlich. Im Gegenteil, über die Zwischenstadt kann gerade heute nicht genug diskutiert werden. Das zeigt sich etwa auch beim Thema Arbeit.
Genius Loci 2022: Junge Architekturbüros zeigen mit überraschenden, sensiblen und eigenwilligen Gebäuden, wie der Rahmen, den der Kontext setzt, sich interpretieren lässt, vorausgesetzt, man ist nicht schon vorab auf ein Ergebnis festgelegt.
Es werden immer mehr: Datenspeichergebäude sind die räumliche Konsequenz der Digitalisierung. Doch in der Diskussion über die Gestaltung unserer Umwelt tauchen sie so gut wie nie auf. Das hat Gründe – und sollte sich ändern.
In einer kleinen Serie stellen wir Großprojekte vor, die nicht der klassischen oder konventionellen Vorstellung von ihnen entsprechen, aber sich dennoch als Mammutaufgaben stellen. Der erste Teil behandelt die Frage nach dem Bild der Stadt, das die Diskussion über sie prägt und damit den Rahmen dafür steckt, welche Aufgaben wir in ihr behandeln.
Wege zu Architektur und Baukultur: Drei Neuerscheinungen öffnen den Blick auf die engen Verbindungen, die sich zwischen dem Wissen und dem Vergnügen, zwischen der Reflexion und der Erfindung, zwischen der Entdeckung und der Beschreibung ausmachen lassen.