Vor dem Hintergrund von Krieg, Flucht und Vertreibung als einer globalen Herausforderung der Gegenwart fragt die Ausstellung „Metaxy“ in der Berliner Akademie der Künste anhand ausgewählter internationaler künstlerischer Positionen, was in dem Zeitraum zwischen der Zerstörung eines Ortes und …
Das Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt richtet den Blick auf den Zeitraum zwischen Zerstörung und Wiederaufbau, auf jenen unsicheren Moment, in dem noch offen ist, wie Gesellschaften mit Verlust, Schuld und Erinnerung umgehen.
In München soll die Ludwigstraße, die historische Achse von der Feldherrnhalle Richtung Schwabing, neu gestaltet werden. Den Wettbewerb gewann das französische Büro Michel Desvigne Paysagiste. Adrian von Buttlar plädiert dafür, besser die vollgeparkten Seitenstraßen zu begrünen statt die historische Achse mit Grün zu verstellen.
Frühlingstemperaturen lassen den Winter vergessen. Doch nicht, wenn – wie in der Ukraine – im Winter kaum Chancen bestehen, Häuser zu heizen und sich die Kälte im Bewusstsein festsetzt. In der Ukraine mussten in diesem außergewöhnlich kalten Winter viele Menschen selbst ihre Wohnhäuser retten, …
Klimawandel? Boden, ein schützenswertes, weil unvermehrbares Gut? Demografischer Wandel? Bauen und Kreislaufwirtschaft? Alles unwichtig – jedenfalls dann, wenn das Thema Einfamilienhäuser und dessen Präsenz in politischen Diskussionen als Gradmesser dient. Das Deutsche Architekturmuseum nimmt nun einen neuen Anlauf, die Debatte über Einfamilienhäuser anzuschieben.
Der absolutistisch handelnde Präsident bemüht in seiner eher beschränkten Denk- und Ausdrucksweise stets den "Deal". In der Diplomatie oder in internationaler Politik geht es allerdings um kaum zu (ver)kaufende Werte. Dennoch prägt der "Deal" inzwischen Denkweisen. Wenn seinen Deal-Diktaten …
Eberhard Syring, früher Professor für Architekturtheorie und Baugeschichte an der School of Architecture Bremen, legt nach seinem ersten Band von „Bremen und seine Bauten“ nun die insgesamt vierte Folge dieser Chronik zur bremischen Architektur- und Stadtbaugeschichte nach.
Fast fünf Jahre nach der Flut: ein Besuch im Ahrtal. Foto: Andreas Schmickler, aus dem Band «Spuren der Flut im Ahrtal 2021», hrsg. von Landschaft und Geschichte e.V. Jegliche weitere Verwendung des Fotos ist untersagt.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Erbe auszuschlagen. Braunschweig wählt möglicherweise den Weg, das Erbe nur fadenscheinig anzunehmen, um es damit aber nur um so endgültiger abzulehnen. Die Rede ist von einem unerkannten Meisterwerk Gottfried Böhms.
Rothenburg ob der Tauber gilt im In- und Ausland als Prototyp einer mittelalterlichen deutschen Stadt. Aber das Bild trügt – oder besser gesagt, es ist ein Produkt: aus Regularien und Lokalstolz, aus Wiederaufbau, Selbstvergewisserung und Musealisierung. Mit dieser einzigartigen Mischung – dem Rothenburger Weg – möchte man nun UNESCO-Weltkulturerbe werden.