Das Epitheton groß gebührt jenen Großen, die fähig sind, die Gegensätze und das Widerstrebende in sich aufzunehmen, die Fliehkräfte umzukehren und produktiv zu machen. Das war Isozaki.
Zwei Fotografinnen dokumentieren ihre Sicht auf Tokio im Abstand von 60 Jahren. Gerade in der Gegenüberstellung wird der architektonische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Wandel sichtbar, der sich in dieser faszinierenden Stadt zwischen 1953 und 2013 vollzogen hat, aber auch, wie Spuren …
Die Herausforderungen sind gewaltig, auch Architekt:innen sind gefragt, sich auf die Herausforderungen des Klimawandels einzustellen. Neue Publikationen zeigen, was möglich ist, was sich ändern muss und an welches Wissen angeknüpft werden kann.
Vielfalt in der Einheit: Meinhard von Gerkan gehört gewiss zu den vergleichsweise wenigen deutschen Architekten, die es zu internationaler Anerkennung geschafft haben – auch mit Bauen in Ländern fragwürdiger politischer Systeme. Der Autor dieses Nachrufs hat Gerkan als dessen Biograf …
Die Musik umgibt Publikum und Orchester gleichermaßen. Grund dafür ist die eigenartige Geometrie, die mit konvexen Flächen den Raum dominiert, der explizit für Kammermusik entworfen wurde und daraus seine Faszination entwickelt. Er wird eine Pilgerstätte für Freunde dieses Musikgenres.
Das fotografische Werk von Christoph Sillem ist geprägt von der Beschäftigung mit der Illusion und dem Kulissenhaften. In seiner neuesten Serie zeigt er Pariser Prachtbauten, deren künstliche Gebäudefassaden die Stadt in eine Theaterbühne zu verwandeln scheinen. Zum Foto-Essay >>>
Der aus der Schweiz stammende Autor Werner Blaser (1924-2019) ging lebenslang internationalen Kulturen und Tendenzen des Bauens auf wissenschaftlichem Niveau nach, seine Bücher werden weltweit gelesen. Neu aufgelegt: »Tempel und Teehaus in Japan«.
Beton ist in der Kritik – weil seinetwegen das Bauwesen einer der Hauptverursacher des Klimawandels ist. Zu den offensichtlichsten Problemen gehört die emissionsintensive Herstellung des Zements. Gibt es Alternativen? (Bild: Christian Wittmann, CC BY-NC 3.0)
Ein regelmäßiges Architekturereignis, bei dem sich "tout le monde de l'architecture" trifft und austauscht, ist die Biennale in Venedig. Pandemiebedingt erschütterte die diesjährige Biennale, dass man sich nicht treffen sollte. Wir sind Nikolaus Bernau (oben im Boot) deswegen besonders dankbar, …
Teronubo Fujimori ist heute einer jener rätselhaften Protagonisten einer globalisierten Architekturszene mit starkem Lokalkolorit, denen man das Label „Blog-Liebling“ zuschreibt. Die Raketenstation Hombroich zeigt seit dem 4. September Arbeiten des japanischen Architekten.