Der fürs Neu-, An- und Umbauen relevante Gesetzesapparat sprengt im Kontext aller dazukommenden städtebaulichen Planungsrichtlinien und -konzepte inzwischen das menschliche Vorstellungsvermögen derart, dass bereits ein einziger § für ausdauernde Beschäftigungsrituale sorgt. So geht es ein Mal …
Unverhofft kommt vielleicht nicht so oft, wie man es gerne hätte, vielleicht auch schon deshalb, weil zu viel gehofft wird. Aber manchmal kommt unverhofft eben doch. Auch in der Architektur. Ein Beispiel.
Der unbestritten politisch talentierte Wolfgang Schäuble trug maßgeblich zur Entscheidung zwischen Berlin und Bonn als Regierungssitz bei. Fast 33 Jahre später steht eine kleine Geschichtsrevision an.
Tücken der öffentlichen Gedächtnislücken offenbaren Ursachen gegenwärtiger Polittheater: Was für eine Aufregung wegen eines Heizungsgesetzes, das mit "Belastungen" die Gesellschaft und die Demokratie angeblich gefährdet. Aber erinnern wir uns: Das Thema Energie beschäftigte die deutsche Politk …
Zuletzt hat die von Halbwahrheiten und Polemik bis ins Groteske verzerrte Diskussion um das Gebäudeenergiegesetz die Schlagzeilen bestimmt, die sich auf die Frage der Heizung konzentrierte. Doch die Diskussionen müssen darüber hinausgehen. Ein Interview
Das Architekturzentrum Wien (AzW) widmet der pakistanischen Architektin Yasmeen Lari eine große Ausstellung, die ihre Werkgeschichte mit der postfossilen Zeitenwende verknüpft.
Städte sind große Imaginationsmaschinen. Sie erzeugen Dramen und Komödien, sie lassen hoffen und träumen, sie konzentrieren Entwicklungen, die über ihre räumliche Ausdehnung weit hinausreichen, in ihnen aber konkret werden. Städte sind deswegen auch der Ort fortwährender Desillusionierung.
Am 2. März starb in Wien die international renommierte Architektur-Fotografin Margherita Spiluttini. Mit ihrer Art des Sehens und Fotografierens beeinflusste sie eine ganze Generation von Fotograf:innen und die fokussierte Sicht auf Dokumentationen des Bauens und des Gebauten.
Er war einer derjenigen, die uns immer wieder schmerzlich vor Augen führen, wie wenig wir über die Architektur und die Architekten anderer Kontinente wissen. Dabei war er unter ihnen einer der Größten. Nun ist Balkrishna Doshi im Alter von 95 gestorben.