Ökonomisch, ökologisch und baukulturell ist es Irrsinn, Gebäude in einen abrissreifen Zustand verkommen zu lassen. Lange vor der Transformation kommt es deswegen auf gute, verlässliche Konzepte der Gebäudepflege an – es ist höchste Zeit für einen paradigmatischen Wechsel im Blick auf etwas, was …
In München soll die Ludwigstraße, die historische Achse von der Feldherrnhalle Richtung Schwabing, neu gestaltet werden. Den Wettbewerb gewann das französische Büro Michel Desvigne Paysagiste. Adrian von Buttlar plädiert dafür, besser die vollgeparkten Seitenstraßen zu begrünen statt die historische Achse mit Grün zu verstellen.
Es geht um mehr als Moden. Ein Foto-Fan reist in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts um die Welt, in der die Mode noch Zentren wie Paris, Mailand, New York hat. Wer in der kurzlebigen Mode-Branche etwas werden will, kommt aus aller Welt hierher. Doch die Fotografien entstehen in aller Welt …
Im Februar 2026 wurden in Niederseelbach im hessischen Taunus zwei Wohngruppenhäuser für bis zu 16 Kinder und Jugendliche in Betrieb genommen. Hier leben Kinder unterschiedlichen Alters mit pädagogischen Fachkräften zusammen. Der Entwurf und die Planung kommen von prosa Architektur + Stadtplanung.
Ökonomisch, ökologisch und baukulturell ist es Irrsinn, Gebäude in einen abrissreifen Zustand verkommen zu lassen. Lange vor der Transformation kommt es deswegen auf gute, verlässliche Konzepte der Gebäudepflege an – es ist höchste Zeit für einen paradigmatischen Wechsel im Blick auf etwas, was …
Bei Studio Formagora entscheiden nicht nur die Gestalter:innen, was entsteht – sondern auch die Nachbarschaft, Geflüchtete, Vereinsmitglieder, Kinder. Zusammen bauen sie Bänke und Stadtmöbel für den öffentlichen Raum. Ein Gespräch darüber, weshalb Partizipation nicht schmückendes Beiwerk, sondern Kern des Gestaltungsprozesses ist.
Das Bauen in stark durch die Geschichte bestimmtem Umfeld fordert besonders heraus: Den Bestand zu respektieren, ohne sich von ihm lähmen zu lassen, das ist die Kunst. In Lübeck und in Stralsund ist zu erleben, wie das konkret aussehen kann.
In der reichen europäischen Architekturgeschichte gibt es einige Fussballstadien, die mit einer Vielzahl von Mythen verknüpft sind. Das Giuseppe Meazza Stadion in Mailand ist eines davon. Nun droht der Abriss.
Die ersten Wogen scheinen sich gelegt zu haben – aber das kein Grund zur Entwarnung. Denn hinter den Stadtbild-Äußerungen steckt mehr als nur eine ungeschickte Rethorik. Ein genauer Blick zeigt, wie gefährlich ist, was Merz und Söder gesagt haben. Sie suggerieren, es wäre besser, wenn die Stadt homogener wäre. Das geht ziemlich weit an der Wirklichkeit vorbei.
Kürzlich ist ein Buch über die Stuckwerkstätten von Kairo erschienen: Zur Straße geöffnete Werkstätten, deren Innenwände und Fassaden mit Mustern übersät sind und die gleichzeitig wie ein Katalog fungieren.