Organische Architektur: Architekturtheorie, wenn sie nicht von nüchternen Baufachleuten entwickelt wird, kann eine strapaziöse Angelegenheit sein. Das Philosophische entbehrt nicht einer gewissen Rabulistik. So nützlich diese Auseinandersetzung über organische Architektur und ihre semantische …
Wie kaum ein anderer Architekt hat sich Lothar Götz darum gekümmert, das Leben und Werk Egon Eiermanns zu dokumentieren und der Nachwelt zu erhalten. Als Gründungsmitglied war er von 1997 bis 2002 der erste Vorsitzende der Egon-Eiermann-Gesellschaft. Wir erfuhren erst spät von seinem Tod dieses engagierten und vielseitigen Architekten. Ein persönlicher Nachruf
Der österreichische Dichter Thomas Bernhard (1931-1989) lebte in einem Vierkanthof in Obernathal. Dort und an seinen andern Häusern fotografierte Hertha Hurnaus die stilisierte Einsamkeit, mit der sich Bernhard umgab. Zum Foto-Essay
Stilkritik (65) | Der Begriff "Wissensgesellschaft" geistert als Marketing-Slogan von Politikern, Universitätsrepräsentanten und Konzernstrategen durch die Öffentlichkeit. Aber was nützt welches Wissen in welchem Zusammenhang? Was unterscheidet Wissen von Bildung in der Architektur?
Er gilt als Vertreter einer stillen Architektur. Er hat nicht wie viele seiner Landsleute mit aufregenden Formexperimenten die Architektenwelt elektrisiert. Der österreichische Architekt Hermann Czech war davon überzeugt, dass gute Architektur Hintergrund sein und bleiben müsse. Eva Kuß hat ihm eine ausführliche Biografie gewidmet.
"So schön beiseit" heißt das Buch des Schweizer Literaturkritikers und Schriftstellers Werner Morlang (1949-2015) über „Sonderlinge und Sonderfälle der Weltliteratur“: ein Plädoyer dafür, dass die Größen, die uns die offizielle Geschichtsschreibung und Kritik anbieten, keineswegs die einzigen …
Stilkritik (64) | Was als Freiheit der Wissenschaft im Artikel 5 des deutschen Grundgesetzes verankert und auch weitgehend erreicht wurde, schwindet mehr und mehr. Wirtschaftsinteressen sickern bereits in die Schulpläne, MINT-Fächer verdrängen geisteswissenschaftliche und künstlerische …
Der Architekturhistoriker und Fotograf Robert Conrad hatte die Gelegenheit, das seit 2017 leer stehende Gebäude der Staatssicherheit zu fotografieren – entstanden sind Fotografien, die die Banalität des Totalitären zeigen. Zum Essay
Über 20 Jahre hinweg war Harf Zimmermann mit großformatigen Kameras an Orten wie Berlin, Leipzig, Dresden oder Warschau unterwegs, auf der Suche nach den Spuren seiner eigenen Geschichte, die sich in die Mauern eingeschrieben hat. Zum Foto-Essay >>>
Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode – ein Merksatz, der sich bei der sorgfältigen Lektüre dieses Buchs geradezu aufdrängt. Wieder eine Fachpublikation, bei der der Autor seine Leser, die etwas zur Gestaltung von Innenräumen lernen möchten, völlig aus den Augen verliert.