U-Bahnhaltestelle Elbbrücken, Hamburg
Realisierungswettbewerb, Einladungswettbewerb 2012 - 1. Preis (2013)
U-Bahnhaltestelle der U4 an den Elbbrücken mit Anbindung an die S-Bahnhaltestelle.
Das Quartier „Elbbrücken“ wird den östlichen Abschluss der Hafencity bilden. Um dieses auch effektiv an den öffentlichen Nahverkehr anzuschließen, wird die U-Bahnlinie U4 bis zu den Elbbrücken verlängert. Die tonnenförmige Dachkonstruktion der dort geplanten Haltestelle wird durch gekreuzte, bogenförmige Rahmen gebildet. Die hierdurch entstehende optische Präsenz des Tragwerks wird durch die nach innen abgehängte Verglasung unterstrichen. Die kreuzförmige Anordnung der Rahmen ergeben ein rostartiges System, wodurch eine gegenseitige Stabilisierung der stählernen Bögen gegeben ist. Die lichtdurchflutete Haltestelle ermöglicht so diverse Ausblicke zu den markanten Hochhäusern und zu den Elbbrücken.
Entwurf: Volkwin Marg und Jürgen Hillmer mit Stephanie Joebsch
Partner: Jürgen Hillmer
Projektleitung: Stephanie Joebsch
Tragwerksplanung: schlaich bergermann partner
Bauherr: Hamburger Hochbahn AG
U-Bahnhaltestelle Elbbrücken, Hamburg
Realisierungswettbewerb, Einladungswettbewerb 2012 - 1. Preis (2013)
U-Bahnhaltestelle der U4 an den Elbbrücken mit Anbindung an die S-Bahnhaltestelle.
Das Quartier „Elbbrücken“ wird den östlichen Abschluss der Hafencity bilden. Um dieses auch effektiv an den öffentlichen Nahverkehr anzuschließen, wird die U-Bahnlinie U4 bis zu den Elbbrücken verlängert. Die tonnenförmige Dachkonstruktion der dort geplanten Haltestelle wird durch gekreuzte, bogenförmige Rahmen gebildet. Die hierdurch entstehende optische Präsenz des Tragwerks wird durch die nach innen abgehängte Verglasung unterstrichen. Die kreuzförmige Anordnung der Rahmen ergeben ein rostartiges System, wodurch eine gegenseitige Stabilisierung der stählernen Bögen gegeben ist. Die lichtdurchflutete Haltestelle ermöglicht so diverse Ausblicke zu den markanten Hochhäusern und zu den Elbbrücken.
Entwurf: Volkwin Marg und Jürgen Hillmer mit Stephanie Joebsch
Partner: Jürgen Hillmer
Projektleitung: Stephanie Joebsch
Tragwerksplanung: schlaich bergermann partner
Bauherr: Hamburger Hochbahn AG
Lageplan der U-Bahnstation der U4 an der Zweibrückenstraße zwischen Billhafen und Norderelbe (© gmp, Hamburg)
Lageplan der U-Bahnstation der U4 an der Zweibrückenstraße zwischen Billhafen und Norderelbe (© gmp, Hamburg)
Empgangsgeste für die einfahrenden Bahnen (Bild: Marcus Bredt)
Empgangsgeste für die einfahrenden Bahnen (Bild: Marcus Bredt)
Großhamburg
Blick von der Brücke auf die Gleise (Bild: Marcus Bredt)
Blick von der Brücke auf die Gleise (Bild: Marcus Bredt)
Grundriss der Bahnsteigbrücke (© gmp, Hamburg)
Grundriss der Bahnsteigbrücke (© gmp, Hamburg)
Verzögerungen im Betriebsablauf
Noch geht es auf den Bahnsteigen U-Bahnstation Elbbrücken gemächlich zu. Viel Menschen kommen nur um die Aussicht auf die Elbe, die HafenCity und das Gelände auf dem Kleinen Grasbrook zu genießen, das ehedem zu einem Olympiapark hätte werden sollen – mit Stadion, Schwimm- und Sporthallen, aber auch mit Wohnungen. Der frühere Oberbaudirektor Jörn Walter hatte sich daraus eine Initialzündung für die Entwicklung dieses Areals zu einem neuen Stadtteil erhofft, der ein weiterer Meilenstein für das Konzept „Sprung über die Elbe“ werden soll. Mit der Aussicht auf die Norderelbe lässt sich also auch die Hoffnung auf einen Fortschritt in der Entwicklung der Stadt verbinden. Denn die U-Bahn soll über die Elbe hinaus dorthin verlängert werden.
Querschnitt (© gmp, Hamburg)
Querschnitt (© gmp, Hamburg)
Hommage an die Pioniere der Ingenieurbaukunst
Durch eine geschickte Beleuchtung des Tragwerks wird die nächtens dunkle Innenraumwirkung abgewendet. (Bild: Marcus Bredt)
Durch eine geschickte Beleuchtung des Tragwerks wird die nächtens dunkle Innenraumwirkung abgewendet. (Bild: Marcus Bredt)
Reminiszenz: Blick zur alten Stahlbrücke (Bild: Olaf Bartels)
Reminiszenz: Blick zur alten Stahlbrücke (Bild: Olaf Bartels)
Kaum fertig, schon im Miniatur-Museum in der Hamburger Speicherstadt (Bild: Olaf Bartels)
Kaum fertig, schon im Miniatur-Museum in der Hamburger Speicherstadt (Bild: Olaf Bartels)
Architekten / Entwurf: Volkwin Marg und Jürgen Hillmer mit Stephanie Joebsch
Projektleitung Wettbewerb: Stephanie Joebsch
Mitarbeiter Wettbewerb: Bernd Kottsieper, Achim Wangler, Katja Mezger
Projektleitung Ausführung: Stephanie Joebsch
Stellvertretende Projektleitung Ausführung: Bernd Kottsieper
Mitarbeiter Ausführung: Hendrik Winter, Renata Dipper, Bendix Fulda, Nicola Jeppel
Baumanagement: Raimund Kinski, Christian Kleiner, Andreas Schulz, Torsten Hinz, Katja Poschmann
Tragwerksplanung: schlaich bergermann partner (sbp)
Lichtplanung: Conceptlicht
Bauherr: Hamburger Hochbahn AG
Wettbewerb 2013: 1. Preis
Bauzeit 2016–2018
BGF 3.750 m²
Länge/Breite/Höhe Dach: ca. 136 m / ca. 32 m / ca. 16.25 m
Dachfläche: ca. 5.985m²