Die 1938 in Brand gesetzte Synagoge (Bild: Wikipedia)
Die 1938 in Brand gesetzte Synagoge (Bild: Wikipedia)
Beschämter Blick zurück
Im OG des vom Feuer verschonten Gemeindehauses war nach dem Krieg diese provisorische Synagoge eingerichtet worden. (Bild: Wilfried Dechau)
Im OG des vom Feuer verschonten Gemeindehauses war nach dem Krieg diese provisorische Synagoge eingerichtet worden. (Bild: Wilfried Dechau)
Erdgeschoss; das Gemeindezentrum ist von zwei Straßen aus erschlossen, jeweils über einen Hof.
Erdgeschoss; das Gemeindezentrum ist von zwei Straßen aus erschlossen, jeweils über einen Hof.
Neuanfang
Spirale über dem Vorhof. Der Text stammt von der Lyrikerin Rose Ausländer (1901-1988), Idee und Konzept entwickelte der Künstler Tom Kristen. (Bild: Wilfried Dechau)
Spirale über dem Vorhof. Der Text stammt von der Lyrikerin Rose Ausländer (1901-1988), Idee und Konzept entwickelte der Künstler Tom Kristen. (Bild: Wilfried Dechau)
Gemeinsam
Aufgang vom Erdgeschoss – unten im Hintergrund der Gemeindesaal – zur Ebene der Synagoge (Bild: Wilfried Dechau)
Aufgang vom Erdgeschoss – unten im Hintergrund der Gemeindesaal – zur Ebene der Synagoge (Bild: Wilfried Dechau)
Innenhof. Links Altbau, rechts Neubau. Geradeaus: Verbindungsgänge zwischen Neu- und Altbau (Bild: Wilfried Dechau)
Innenhof. Links Altbau, rechts Neubau. Geradeaus: Verbindungsgänge zwischen Neu- und Altbau (Bild: Wilfried Dechau)
Kulturelles Welterbe
Gemeindesaal im Neubau. Blick in den Innenhof und zum gegenüberliegenden alten Gemeindehaus (Bild: Wilfried Dechau)
Gemeindesaal im Neubau. Blick in den Innenhof und zum gegenüberliegenden alten Gemeindehaus (Bild: Wilfried Dechau)
Grundriss Obergeschoss; die leichte Verdrehung des Synagogenraums ergibt sich aus dessen Ausrichtung nach Osten.
Grundriss Obergeschoss; die leichte Verdrehung des Synagogenraums ergibt sich aus dessen Ausrichtung nach Osten.
Die Synagoge mit flcher Holzkuppel (Bild: Wilfried Dechau)
Die Synagoge mit flcher Holzkuppel (Bild: Wilfried Dechau)
Gehalten wird die Kuppel durch vier kreisförmig gewalzte Stahlbögen, die an den Ecken in Stahl-Rundrohr-Stützen eingespannt sind. Bei der Kuppel selbst wurden völlig neue Wege beschritten. Die Kuppelschale überspannt ein Quadrat von 13,10 mal 13,10 Meter. Sie ist das Segment einer Kugel mit dem Radius 25 Meter. Sie besteht aus zwanzig zweiachsig gekrümmten, verschieden geformten BSP-Segmenten (Brettsperrholzplatten). Es gibt fünf unterschiedliche Segment-Typen. Auf den BSP-Segmenten wurden zwei Lagen Aussteifungsschalung überkreuz vernagelt, darüber radial und quer Brettschichtholz-Sparren mit Dämmung. Als Wetterhaut dient eine Metalldeckung aus Aluminium-Stehfalz-Profiltafeln.
Blick von der Frauenempore (Bild: Wilfried Dechau)
Blick von der Frauenempore (Bild: Wilfried Dechau)
Hauptzugang zum Hof vor dem Gemeindezentrum von der Straße Am Brixener Hof
Hauptzugang zum Hof vor dem Gemeindezentrum von der Straße Am Brixener Hof
Jüdische Gemeinde, Regensburg
Architekten
Staab Architekten, Berlin
- Team Wettbewerb (2015)
Petra Wäldle, Jacob Steinfelder, Sönke Reteike,
Paulin Sensmeier
- Team Realisierung (2019)
Projektkoordination: Per Pedersen
Projektleitung: Florian Nusser
Mitarbeiter: Jacob Steinfelder, Dirk Wischnewski, Claudia Trott,
Dirk Brändlin, Dirk Richter, Sabine Zoske, Alexander
Braunsdorf, Daniel Unterberg, Roger van Well,
Manuela Jochheim
Eingang von der Luzengasse in den Hof zwischen Alt- und Neubau (Bilder: Wilfried Dechau)
Eingang von der Luzengasse in den Hof zwischen Alt- und Neubau (Bilder: Wilfried Dechau)
ERNST2 Architekten AG, Stuttgart
Tragwerksplaner
IB Drexler + Baumruck, Straubing
Tragwerksplaner Holz-Dachschale
Dr. Gollwitzer - Dr. Linse Ingenieure, München
Lichtplaner
Licht Kunst Licht AG, Bonn